von Anne & Björn Stüllein

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Im Anschluss an unsere Uganda-Reise im Winter 2014, hatten wir noch lange nicht genug von dem beeindruckenden Kontinent. Es ging weiter nach Tansania. Zwei Wochen hatten wir Zeit, um mit dem Jeep und unserem Zelt die Serengeti, den Ngorongoro-Krater, den Lake Manyara und den Tarangire Nationalpark zu entdecken.

Angekommen in Moshi, einer kleinen Stadt am Kilimanjaro wollten wir uns zuerst einmal einen Überblick verschaffen. Da wir zu diesem Zeitpunkt keine Zeit und wohl auch nicht genug Kondition hatten, den Kilimanjaro zu besteigen, ihn aber trotzdem aus der Nähe bestaunen wollten, entschieden wir uns dies aus den Fenstern einer Cessna zu tun. Was für ein Erlebnis diesen Flecken Erde aus dem Himmel zu betrachten! Wie eine rote Mondlandschaft wirkte der Lake Natron auf uns und als wir über die Spitze des Kilimanjaro flogen, mussten wir aufgrund der Höhe sogar kurz durch die Atemmasken Sauerstoff tanken.

Es ging unzählige, staubige und aufregende Kilometer durch die Nationalparks. Hier gibt es tatsächlich das ganze Wildlife auf einem Haufen und wir erlebten hautnah, wie die Natur funktioniert. Was wir aber immer wieder feststellten ist, dass die Menschen und Kulturen mehr als nur Begeisterung bei uns hinterließen, sie blieben im Kopf, berührten und regten uns zum Nachdenken an. Wir erreichten ein kleines Dorf in den Bergen und durften mit einigen jungen Männern auf Jagd gehen, zusehen wie sie zu Beginn ihr Werkzeug fertigten und sich dann voller Konzentration auf die Pirsch machten. Tansania verzauberte uns mit unendlicher Serengeti-Weite, lächelnden und interessierten Schulkindern, Babyelefanten, Löwen und schneebedeckten Bergspitzen.

Die Staubpiste und Offroad-Abenteuer tauschten wir am Ende gern noch einmal gegen türkisblaues Wasser und weißen Puderstrand ein. Die ursprüngliche Insel Mafia und das Inselparadies Sansibar prägen die Vielfalt, die dieses Land zu bieten hat. Wir setzten uns zu den Einheimischen am Straßenrand und genossen selbst gemachte Samosas und frischen Fisch, spielten mit den Jungs auf einem staubigen Feld Fußball und wurden fast jeden Abend von Mücken ausgesaugt, während riesige Flughunde über unseren Köpfen kreisten. Wir sahen Schildkröten und unglaublich viele Delfine und wollten für diesen Moment nicht mehr nach Hause zurück. Wir fühlten uns unglaublich frei und sind glücklich, dass dieser Teil Afrikas uns mit so viel Lächeln, Respekt, tollen Erlebnissen und wunderschöner Natur aufgenommen hat.


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ANNE & BJÖRN STÜLLEIN

ANNE & BJÖRN SÜLLEIN

Anne & Björn sind Hochzeitsfotografen aus der Nähe von Hamburg. Ihre gemeinsame Geschichte begann 2011 mit einer großen Reise um die halbe Welt. Seitdem haben sie es geschafft, jedes Jahr aufs Neue auf ihre Altersvorsorge zu pfeifen und lieber in Flugtickets zu investieren. Ihre Reisen bestreiten sie am liebsten mit Rucksack und jeder Menge Abenteurerspirit und wagen sich immer wieder in Regionen, wo sie fremde Kulturen und unberührte Landschaften hautnah erleben können.

www.anneundbjoern.com

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